Dyskalkulie-Training

Begriffsabklärung Dyskalkulie - Rechenschwäche

Bei der Dyskalkulie handelt es sich um eine Teilleistungsstörung/ Teilleistungsschwäche. Diese umfasst Probleme im Erlernen von mathematischen Grundlagen. Als Rechenschwäche kann hingegen die Gesamtheit der Schwierigkeiten in der Mathematik bezeichnet werden. Darüber hinaus sind Probleme in anderen (schulischen) Lernfeldern möglich. Die begriffliche Abgrenzung zur Dyskalkulie ist häufig schwierig. PädagogInnen verwenden eher den Begriff der Rechenschwäche und PsychologInnen bzw. PsychotherapeutInnen eher den Begriff der Dyskalkulie. Für die pädagogische Förderung ist eine eng gefasste Definition nicht notwendig, da alle Kinder ihren Fähigkeiten entsprechend unterstützt werden sollten.

Mögliche Anzeichen sind beispielsweise

  • keine Vorstellung von Mengen und Größen
  • zählende Verfahren werden durchgehend verwendet
  • Rechenaufgaben benötigen viel Zeit
  • Bereits Gelerntes/Geübtes wird schnell wieder vergessen
  • keine Verbesserung durch ständiges Üben
  • Rechenfehler werden nicht erkannt bzw. stören widersprüchliche Lösungen nicht
  • Textaufgaben werden nicht verstanden

Ab wann sollte man mit einem Training beginnen?

Um eine Rechenschwäche in den Griff zu bekommen ist es wichtig so früh als möglich mit einer Förderung zu beginnen. Es reicht nicht aus, rein „mehr“ zu üben, sondern bedarf einem pädagogischen Training und einer individuellen Förderarbeit. Die eingesetzten Methoden richten sich dabei nach den individuellen Lernvoraussetzungen. Im Verlauf der Rechenschwäche werden ansonsten die „Verstehenslücken“ immer zahlreicher und größer. Anfänglich gelingt meist noch die Überdeckung der Störung durch verschiedene Hilfs- und Ersatz-Techniken (wie z.B.: Zählen), wobei dies schnell deutlich wird. Durch fachliche Unterstützung werden auch Aggressivität, Frustration, Schulunlust, Depressivität des Kindes und familiäre Auseinandersetzungen vermieden und das Selbstbewusstsein des Betroffenen gestärkt.

Angebot von EHLESO Familienservice

Zu Beginn findet eine telefonische Erstberatung statt. Im Zuge dieses telefonischen Gespräches können Sie mit uns einen Termin für die Förderdiagnostik vereinbaren. Danach werden in unserem Institut ein Anamnesebogen an Sie weitergeben, sowie eine förderdiagnostische Abtestung mit Ihrem Kind durchgeführt. Dabei ist es uns ein Anliegen auch die Denk - und Lösungsweisen Ihres Kindes bei den einzelnen Aufgaben zu erfragen. Aufgrund der Ergebnisse aus dieser förderdiagnostischen Abtestung und der Informationen aus dem Anamnesebogen wird ein individuelles Gutachten erstellt, in dem auch die Förderziele definiert werden. Dieses psychologische Gutachten wird in einem abschließenden Beratungsgespräch mit Ihnen besprochen. Danach ist ein gezieltes Dyskalkulietraining in unserem Institut möglich.

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